Erhalte die Flotte, Sie gehört zu den Niederlanden
Historische Schiffe gehören zu den Niederlanden wie Tulpen und Windmühlen. Doch sie verschwinden aus unserer Landschaft, verlassen unser Land, werden zu Alteisen gegossen oder verfallen. Die Hauptursachen: mangelnder Schutz, unnötige Vorschriften und steigende Kosten. Der Minister glaubt fälschlicherweise, dass das maritime Erbe im neuen Denkmalschutzgesetz keiner zusätzlichen Aufmerksamkeit bedarf. Die Niederlande verfügen derzeit über die größte Flotte traditioneller Schiffe weltweit. Das maritime Erbe ist von großer räumlicher, touristischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Trotzdem bietet die nationale Regierung keinen Schutz.
Wir empfehlen:
1) Historische Schiffe registrieren und überwachen; Naturschutzorganisationen und Regierung sollten bei der Registrierung und Überwachung der maritimen Kulturerbeflotte zusammenarbeiten, um weiteren Verlust zu verhindern.
2) Den gesellschaftlichen Wert des maritimen Erbes anerkennen; es in Bebauungsplänen als „kulturell und historisch wertvoll“ einbeziehen, genau wie historische Häfen, Lagerhäuser und Werften.
3) Maritimes Erbe vor Regulierungen schützen; historische Schiffe als eigene Schiffskategorie anerkennen. Sie vor hohen Kosten und vor Beeinträchtigungen durch Vorschriften für die Handelsschifffahrt schützen.
Das neue Denkmalschutzgesetz liegt nun dem Repräsentantenhaus vor. Es soll eine Erklärung enthalten, dass die Regierung Wert auf den Erhalt historischer Schiffe legt.
Die Branche fordert keine zusätzlichen Mittel, sondern Anerkennung und Schutz. Bewahren Sie das maritime Erbe, das die niederländischen Wasserländer so charakteristisch macht.
Historische Werft Rotterdam,
Martine van Lier,
André van Schie, Museumswerft Vreeswijk, Nieuwegein
Dieser Artikel erschien am Samstag, den 14. Februar 2015, im NRC Handelsblad.
Das Urheberrecht für diesen Artikel liegt bei NRC Media BV und dem ursprünglichen Autor.
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